Dienstag, 26. Februar 2013

Whangarei





Die letzte Woche in Neuseeland habe ich im Norden der Nordinsel verbracht - eine sehr ereignisreiche Woche mit vielen abwechslungsreichen Aktivitäten. Zum zweiten Mal habe ich "Couchsurfen" ausprobiert - netter Name, oder? Und natürlich surft man nicht mit einer Couch, sondern es ist ein kommerzielles, aber kostenloses, internetbasiertes Gastfreundschaftsnetzwerk. Die Mitglieder nutzen die Website, um eine kostenlose Unterkunft auf Reisen zu finden, selbst eine Unterkunft oder auch anderes anzubieten, wie beispielsweise einem Reisenden die Stadt zu zeigen. Ende Juli 2011 zählte CouchSurfing nach eigenen Angaben über 3 Millionen Mitglieder in 81.500 Städten in 246 Ländern und Gebieten und ist damit vermutlich die größte Vereinigung ihrer Art. Rund 30 Prozent boten zu diesem Zeitpunkt einen Schlafplatz an (weitere 15 Prozent unter Vorbehalt).
So verbrachte ich dann vier Tage in Whangarei zusammen mit zwei Holländerinnen und unser "Host" zeigte uns die Seiten dieser Stadt, die sonst die Touristen nicht zu sehen bekommen. 
Heute ein Bericht über unseren Angelausflug zum schönsten Strand der Welt!!!!



Auf der Fahrt zum Strand, die kanpp eine Stunde über eine Schotterstraße führte, sahen wir die für Neuseeland typischen "Rolling Hills".






Um zum Strand zu gelangen, mussten wir etwa 20min. gehen...



Jepp, seeehr beeindruckend....




Die nächste Bucht - jepp...
Links ist übrigens ein Campingplatz...



Jeppp.....



...jepppp.....



...ihr wisst schon - fängt mit j... an....



Unsere Stelle zum Angeln - wir mussten erst einmal durch Wasser gehen,...



 ...damit wir unsere Angel entsprechend auswerfen konnten.



Geduld ist ja nicht gerade meine Stärke...



...deshalb spiele ich ein wenig mit der Kamera und natürlich genau dann biss...



...ein Rockfish an!
Ungenießbar und deshalb durfte der Kerl wieder ins Wasser zurück!!
Zum Glück!



Unser Host fing einen Travelly, den wir abends zusammen vespeisten!
Mmmmmhhh - sehr lecker!



 Ein paar Impressionen vom Rückweg....







 Diese Aussicht genoss übrigens Queen Elisabeth mit ihren Prinzen und ihrem Prinzesschen....
 


 Schläft der Bulle oder...?!!


 Er schlief....


 Ein Koloss!!!
In Neuseeland ist es im Gegensatz zu Deutschland absolut üblich und normal, dass die Bullen zusammen auf einer Weide sind. Bullen erreichen ein Gewicht von über einer Tonne - denen möchte ich nicht ohne Zaun begegnen....



 Ein weiterer schöner Strand...






 ...fast menschenleer....


 ....bis auf diese Sandskulptur...



...und seinen Erschaffer...

:-)


Montag, 25. Februar 2013

Coromandel - Whitianga - Cathedral Cove

In Coromandel/Whitianga war ich zweimal. Das erste Mal Anfang Dezember, als Razi und ich unsere gemeinsame Tour starteten sowie auf meiner Rückreise nach Auckland gegen Ende meines Aufenthaltes in Neuseeland.
Razi und ich machten eine Tour über eine nichtasphaltierte Straße, die 75km lang war und mit vielen Kurven ohne Seitenbegrenzungen gespickt war. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass das ganz normal in Neuseeland ist. Es gibt so viele solcher Straßen und die Einheimischen brettern mit 80 km/h und mehr durch die uneinsichtigen und engen Passagen... Die Straße führte durch ein Waldgebiet und entlang der Küste. Am Schluss besuchten wir die Driving Creek Railway. Das ist eine Park- und Bergbahn und die Steigung der Strecke beträgt abschnittsweise mehr als 7 %. 

Driving Creek Railway
Erbauer der Strecke ist der Töpfer Barry Brickell. Er kaufte 1961 nördlich der Stadt Coromandel ein Grundstück, um eine Töpferei zu betreiben und eine Gartenbahn zu errichten. Finanziert wurde das Projekt zunächst aus den Einnahmen des Töpfereibetriebes, dann durch Bankkredite und durch Einnahmen aus dem Tourismus. Seit 1984 zeichnete sich ab, dass die Einnahmen aus dem Betrieb einer auf Touristen zielenden Eisenbahn die aus dem Töpfereibetrieb übersteigen würde. Ab 1988 wurde die Bahn als touristische Attraktion beworben. Da noch ohne staatliche Genehmigung für den Personenverkehr, wurde zunächst lediglich um eine Spende gebeten, was allerdings nur dürftige finanzielle Resultate erzielte. 1990 erhielt sie dann offiziell die staatliche Genehmigung, Personen befördern zu dürfen, womit nun auch Fahrkarten verkauft werden durften. Die offizielle Eröffnung fand am 20. Oktober 1990 statt.
Es dauerte 28 Jahre, bis der Endausbauzustand der Strecke 2002 erreicht war. Die Bahn ist eine der wenigen Eisenbahnstrecken, die in Neuseeland während der letzten Jahrzehnte neu errichtet wurden.

Den Erbauer haben wir auch gesehen - inzwischen ist er um die 90 Jahre alt.



Eiffelturm: 20.000km






Seine Töpferarbeiten...


...mit Maori - Tattoos...



Unser Zugführer stammt aus England - wie übrigens viele, die ich hier getroffen habe.
Is ja auch ein bissken wärmer hier :-)










:-)
Empompi-koloni-kolonastik
Wer kennt das noch??!!!



Eyefull Tower - sehr einfallsreich!!




ALLES Weinflaschen!Wie die die Bahnstrecke wohl gebaut haben....




Kreativ! Dort sind die Weinflaschen eingebaut...!!!




Und hier ebenso! Trinken für die Arbeit? Auch nicht schlecht!!









Die Cathedral Cove ist eine Bucht am Strandabschnitt der Mercury Bay an der Coromandel Peninsula nördlich von Hahei. Der Name schließt im Allgemeinen die Cathedral Cave (Kathedralen-Höhle) mit ein.
Das Gebiet wurde unter dem Namen Te Whanganui-A-Hei, dem Maori-Namen für die Bucht, 1993 das erste Küstenschutzgebiet der Coromandel-Halbinsel unter der Aufsicht des Department of Conservation in Waikato und soll dem Schutz des Lebensraumes der Tier- und Pflanzenwelt dienen.
Der Maori-Name Whanganui-A-Hei (sinngemäß Die große Bucht des Hei) bezieht sich auf einen wichtigen Maori-Häuptling namens Hei. In der Tradition der Maori erklärte er das Gebiet als Heimstatt seines Clans. Dabei bestimmte er die Motueka Insel wenige Kilometer vor der Küste als Te Kuraetanga-o-taku-Ihu (sinngemäß Die äußere Kurve meiner Nase) in dieses Gebiet eingeschlossen. Es wird heute davon ausgegangen, dass er diesen Gebietsanspruch auf das Küstengebiet der Mercury Bay etwa von der Lage des heutigen Küstenortes Hahei aus erklärte, dessen Name ebenfalls auf diesen Maori-Chief zurückzuführen ist.

Eine nette Tagestour, die wunderschöne Ausblicke zu bieten hatte.


Da hinten um den Felsvorsprung - da liegt Cathedral Cove.


Auf zehn Sprachen steht der Warnhinweis!!
Normalerweise liest man hier alles nur in Englisch und Maori, ab und zu mal in Japanisch...













Auf geht's - leider ist der Himmel bewölkt und die Bilder strahlen nicht wie sonst, aber zum Glück regnet es nicht, wie der Wetterbericht es eigentlich vorhergesagt hatte. Ja, auch ich habe hier ab und zu Regen, naja, eher selten bis gar nicht, aber es kommt vor!!











Hier ist wohl die anfangs beschriebene Steinschlaggefahr...




...die aber alle missachten - am Sprachunverständnis kann es ja wohl nicht liegen - stand ja in ausreichend Sprachen dort... :-)











Cathedral Cove -ein Loch in einem Felsen, das alle wie wild fotografieren...
Ich habe lange warten müssen, dass nur fünf Leute dort stehen...
:-)


...und noch länger, bis keiner mehr dort stand...
Nein, ich habe sie NICHT verjagt :-)



Die Bucht,....



...die Wasserfälle,...



...die Felsen...




...und die darauf stehenden Bäume sind schon sehr beeindruckend.
Eine sehr schöne Bucht!


Auf dem Rückweg habe ich...



...noch weitere schöne Buchten gesehen, allerdings ohne Sandstrand...















Hier soll ein toller Schnorchelspot sein - nur wie soll man bei den Felsen in das Meer einsteigen geschweige denn aussteigen? Hier ist eine Brandungszone, die man auf dem Bild nicht so erkennen kann....






Der Strand von Hihei.



Auf dem Weg begegneten mir diese beiden schrägen Vögel...



...und ich hätte nur zu gerne gewusst....



...was die beiden sich zu erzählen hatte...
:-)














Die Bäume sind einfach unglaublich! Dahinter steht Privatbesitz....



Und ich hatte mal wieder großes Glück - dieses Bild habe ich direkt vor meinem Hostel aufgenommen und etwa eine Minute später regnete es "cats and dogs"







Mein Hostel - die Villa Kunterbunt :-)