Donnerstag, 31. Januar 2013

Mount Cook

Der Aoraki oder Mount Cook ist der höchste Berg Neuseelands (3754 m) und er ist das Zentrum des Mount-Cook-Nationalparks, der 1953 eingerichtet wurde und 707 km² mit über 140 Bergen über 2000 m umfasst. 40 Prozent des Parks sind vergletschert. Der bekannteste Gletscher ist der Tasman-Gletscher (27 km) an den Hängen des Mount Cook. Der Berg ist nach dem britischen Entdecker James Cook benannt. Er bekam seinen Namen, als die Gegend 1851 von Captain Stokes kartographiert wurde. Er benannte den Berg nach James Cook, da dieser 1769 als Erster die neuseeländischen Inseln umfahren und sie für Großbritannien eingenommen hatte. Der Name Aoraki entstammt dagegen dem Ngai-Tahu-Dialekt der Māori-Sprache. In Māori-Hochsprache lautet der Name des Berges Aorangi (zu deutsch: „Durchbohrer der Wolken“). Im Sprachenstreit, der bei der Benennung vieler neuseeländischer Orte eine Rolle spielt, hat man sich auf den Kompromiss geeinigt, den Berg offiziell „Aoraki/Mount Cook“ zu nennen.

Unsere Wanderung führte und heute durch das Hooker-Valley zum Gletschersee.



Das Wetter war anfangs bewölkt























Manchmal ist es ein wenig wackelig auf....


...auf solchen Steinen....


...da setze ich mich doch lieber hin...


Wie man sieht, hatten wir nicht immer strahlend blaues Wetter, sondern auch mal Wolken...



...aber es ist immer noch warm genug :-)



...und langsam reißt der Himmel auf... 
:-)









Jepp, und da isse wieder - die Sonne!
Der Gletschersee war sehr schön und als wir dort saßen, hörten wir plötzlich ein lautes Krachen...



...und ein Stück des Gletschers ist abgebrochen...



...und man riskiert so einiges,...



um ein wunderschönes Foto zu schießen :-)



:-)








Mittwoch, 30. Januar 2013

Bungeeeeeeeeeeeeeeee!!!!!

31.1.2013 um 11.45h
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa,
ich habs getan!!! Ich bin wieder einmal gesprungen! Diesmal nur aus 47m Höhe, aber dafür musste ich selber springen und hatte keinen Buddy an meinem Rücken kleben, der die Entscheidung für mich abnahm!!
Als ich nach Neuseeland kam, war ich mir sicher, dass ich niemals einen Bungeejump machen würde. Ich hatte für mich entschieden, dass ich nicht alles machen muss, was angeboten wird.... Und ja, ich fühlte mich gut mit dieser Entscheidung. Als Razi und ich jedoch in der Nähe von Queenstown die Bungeejumper sahen, bröckelte mein innerer Widerstand und der Reiz, eine weitere Hürde, ein weiteres Mal meine Angst zu überwinden, wuchs. Ich hatte das Gefühl, dass ich das durchaus schaffen würde und letztendlich war mir schon in dem Moment klar, dass ich den Sprung wohl irgendwann wagen würde  - und dann natürlich in Neuseeland, dem Land der Bungeejumper!
Als ich Taupo ankam, dem Ort, an dem unglaublich viele Outdooraktivitäten angeboten werden, habe ich mir als erstes die Bungeeanlage angeschaut und mir sank der Mut. Sollte ich es wirklich wagen? Natürlich konnte ich an diesem Tag noch nicht springen. An dem nächsten Tag wollte ich kajaken - eine sehr sanfte Sportart :-) und den Tag danach wollte ich raften. Also blieb nur der Donnerstag übrig, weil ich morgen bereits weiter fahre. Als ich dann mit dei Deutschen zusammen saß und das eine Mädel den Sprung bereits gemacht hatte, schaute ich auf der Internetseite "bookme" nach und tatsächlich hatten sie einen reduzierten Sprung im Angebot. Und dann buchte ich! Durch das Raften war ich nachmittags abgelenkt, abends aß ich mit Barbara aus Wien und Matthiew aus Australien seine frisch gefangene Regenbogenforelle (seeehr lecker) und hatte dann noch die Nacht, um mich innerlich auf diesen Sprung vorzubereiten. Immer wieder stellte ich mir den Sprung vor und immer wieder schossen mir Adrenalinströme durch den Körper.
Heute morgen waren meine Körperfunktionen etwas durcheinander und während alle im T-Shirt herumliefen, hatte ich meine dicke Wolljacke an und meine Hände waren trotzdem eiskalt.
Um 11h war es dann soweit - Anna und Krissi aus Deutschland begleiteten mich (lieben Dank dafür :-)). Als ich dort ankam, musste ich nur ein Blatt unterschreiben und nicht wie in den USA zehn! Ich sollte dann noch eine Viertelstunde warten, da sie einen Safetybreak einlegen mussten. Dann kamen verschiedene Gruppen und es wurde echt voll und ich wartete und wartete. Um halb zwölf wagte ich dann mal nachzufragen, weil ich den Sprung jetzt endlich hinter mich bringen wollte. Man sagte mir, ich sei als die Nr. 13!!!! die erste, die im nächsten Durchlauf springen würde! Jepp! Glück gehabt!
Dann nahm alles recht zügig seinen Lauf und ehe ich mich versah, saß ich schon auf der Folterbank und sie legten mir die Fußfesseln an. Da ich Kontaktlinsen trug, konnte ich nicht ins Wasser eindippen, da sie möglicherweise verloren gingen. Das war mir in dem Moment alles egal!! Nachdem die Jungs alles doppelt gegengecheckt hatten, musste ich zur Kante schlurfen und ich fragte sie, ob sie mir einen Schubs geben würden, wenn ich nicht springen würde. Sie meinten, sie wären sich sicher, dass ich springen würde. Aber in dem Moment WOLLTE ich nicht mehr springen. Alles schoss mir durch den Kopf von "Bist du eigentlich verrückt?" (Jepp!), "Du musst das nicht machen!" (Doch!!) "Oh Gottogottogottgott".... Alex, mein "Jumpmeister" zählte von drei herunter und ich sagte, ich brauche noch Zeit und dann bin ich gesprungen......
Viel Spaß mit dem Bildern!!!

10.50h
Im Hintergrund sieht man die Bungeeanlage...Ich finde, ich schaue ein wenig gequält...


Die Regeln...



 Jepp, der Hut ist weg und die falschen Zähne sind raus .-)!!!!



 Noch ein nettes Pläuschchen mit einer Australierin...


 Is ja doch verdammt hoch...


 Es geht los....

Die Folterbank....

 ...die Fußfesseln...

 ...und nun gehts los...



 Jepp, trotz meines Lächelns sieht man die Panik in mir!!


 1, 2, 3, 4.......


 5!!!!!!


 Nu kann ich net mehr zurück!







 



 Aus einer anderen Perspektive...


 Da falle ich gerade! Nein, ich springe :-)


 Yes, I got it!!!
Das war mein Schrei!!!


 

Awesome, awesome, awesome!!!


Jaaaa, ich lebe noch!!!


Jepp!!!
Bungeejumping könnt ich noch mal machen.....
:-)

Montag, 28. Januar 2013

Dunedin



Dunedin (in Maori: Ōtepoti) ist die zweitgrößte Stadt der Südinsel Neuseelands und zugleich die Hauptstadt der Region Otago. Der Name Dunedin stellt die anglisierte Form des schottisch-gälischen Namens Dùn Èideann für Edinburgh dar und bedeutet Stadt auf dem Hügel.

Als einwohnermäßig achtgrößte Stadt des Landes reiht sich Dunedin als viertwichtigste Kulturstadt Neuseelands hinter Auckland, Wellington und Christchurch ein. Dunedin war einstmals größte und reichste Stadt des Landes, Sitz der ersten Universität Neuseelands und brachte die erste täglich erscheinende Zeitung, die Otago Daily Times heraus. Historisch gesehen ist Dunedin einer der interessantesten Orte Neuseelands.
Dunedin beherbergt jährlich bis zu 23.000 Studenten aller Bildungseinrichtungen, was der zweitsüdlichsten Großstadt der Welt ein lebendiges Treiben und eine ausgesprochen aktive Kulturszene verschafft. Dunedin ist neben Auckland, Wellington und Christchurch eines der Popmusik-Zentren des Landes.

 File:Baldwinstreet.jpg
 Unter der Kategorie „Witziges“ stellt Dunedin gerne die Baldwin Street, als die - laut Guinness-Buch der Rekorde - steilste Straße der Welt, zur Schau. Da Asphalt wegen des starken Gefälles (Verhältnis 1:2,86 oder 35 %) abrutschen würde, wurde die Straße mit Betonplatten gepflastert. Einmal im Jahr im Februar sorgt das Baldwin Street Gutbuster Rennen mit rund 1000 zumeist jungen Wettbewerbern für großen Spaß.

 Nun ein paar Eindrücke der Stadt:

 Der Bahnhof!
Der Bahnhof Dunedin ist heute eines der bekanntesten Bauwerke auf der Südinsel Neuseelands und ein Juwel der Architektur des Landes.














 Das Gerichtsgebäude gegenüber des Bahnhofs.


Natürlich darf Justizia nicht fehlen...


Na, was fehlt der Justizia in Neuseeland...?


First Church of Neuseeland.








 St. Pauls Anglican Cathedral..








Aha....



 Aussicht auf den nächsten Bericht - der Mount Cook!



Ups -ist ja schon fünf vor zwölf - ich muss los...:-)))