Donnerstag, 14. Februar 2013

Melbourne

Ein kurzes Update:
Am Mittwoch (13.2.2013) bin ich nach Melbourne geflogen. Leider musste ich das wunderschöne Neuseeland verlassen, dass ich inzwischen sehr in mein Herz geschlossen habe. Nun geht es wieder daran, ein neues Land zu erfassen mit all den kulturellen, sozialen und landschaftlichen Unterschieden. Ich freue mich sehr darauf, aber es kostet sehr viel Konzentration und Aufmerksamkeit, die Gegebenheiten hier zu erfassen, um sie nutzen zu können. Gerade Melbourne ist eine so quirlige Stadt und sobald ich das Hotel verlasse, bekommen meine Augen unglaublich viel zu sehen - ein buntes Treiben überall in den Straßen....

Für alle, die versucht haben, mir eine SMS zu schicken - das funktioniert jetzt erst wieder. Die letzten, die ich erhalten habe, kamen im Oktober! Am besten schreibt ihr per Email.

Bis bald wieder mit Bildern aus Neuseeland....

Mount Taranaki

  http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ef/Mt_Taranaki_%28Mt_Egmont%29.JPG

Der Mount Taranaki ist ein solitärer, 2518 m hoher Vulkan mit perfekter Spitzkegelform im Westen der Nordinsel in Neuseeland in der gleichnamigen Region. Er gilt geologisch als relativ junger Vulkan, der erst vor knapp 135.000 Jahren aktiv geworden sein soll. Die letzte Eruption wird auf das Jahr 1854 datiert und soll neben Lavaflüssen auch mit fünf größeren Eruptionen einhergegangen sein.
Der von den Māori seit jeher Taranaki genannte Berg wurde von James Cook nach dem Earl of Egmont in Mount Egmont umbenannt. Der Berg erhielt jedoch wieder seinen alten Namen, und nur der ihn umgebende Egmont-Nationalpark erinnert an den Adligen, der nie in Neuseeland gewesen war.

In den Sommermonaten Dezember bis März kann der am meisten bestiegene Gipfel Neuseelands auch ohne Kletterausrüstung erreicht werden. Allerdings haben das sehr wechselhafte Wetter und die zum Teil unerfahrenen Bergsteiger ihren Anteil für die höchste Todesrate auf allen neuseeländischen Bergen. Allerdings iste er in den Wintermonaten gefährlicher und hier ist ja bekanntlich Sommer. Also rauf auf den Berg!! 

In der Mythologie der Māori ist Te Maunga o Taranaki ein Berggott, der für viele Jahrhunderte friedlich im Zentrum der Nordinsel mit den anderen Göttern Tongariro, Ruapehu und Ngauruhoe (ihr erinnert euch - dort sind Razi und ich auch hinauf gekraxelt!) zusammenlebte. Durch die Liebe von Taranaki zu der mit grünem Wald überwachsenen Pihanga kam es zum Streit mit Tongariro, der ebenfalls ihre Liebe beanspruchte. Während der Schlacht schüttelte sich die Erde, und der Himmel wurde schwarz, bis sich schließlich Pihanga auf Seite von Tongariro stellte. Der verärgerte und tieftraurige Taranaki verließ die anderen Berge, um sich in Richtung der Sonne an der Küste niederzulassen, wo er im Schlaf von der Poukai-Gebirgskette eingeschlossen wurde und für immer dort verblieb. Aus den zugefügten Wunden des Tongariro entsprang ein Strom klaren Wassers, der den heutigen Whanganui River (und auf dem Fluss war ich auch...) darstellt. Weiterhin soll es zum Frieden auf Erden kommen, sobald sich die zerstrittenen Götter wieder vertragen. Genau dann wird Taranaki erst wieder in die Nähe der anderen Götter zurückkehren.

Auf meinem Weg von Wellington nach New Plymouth wurde zunächst noch anderen Göttern gehuldigt...



...ja, es gibt ein Rugby Museum... 
Ich habe mal bei Wikipedia nachgelesen...
Rugby entstand 1823 und ist in seinen verschiedenen Varianten ist vor allem in Teilen des britischen Commonwealth bzw. Ländern der südlichen Hemisphäre äußerst populär. Führende Nationen sind Neuseeland, Australien, Südafrika und Argentinien in der südlichen Hemisphäre sowie Frankreich, England, Wales, Irland, Schottland und Italien in Europa. Auch in den ozeanischen Ländern Fidschi, Samoa und Tonga ist Rugby der Nationalsport. Neben diesen Ländern nehmen Japan (!!???), die USA, Rumänien, Namibia, Kanada, Georgien und Spanien regelmäßig an den Rugby-Union-Weltmeisterschaften teil und verfügen über eine ausgeprägte Rugbykultur. Als Hochburgen von Rugby League gelten England, Australien und Neuseeland.


Unsere heutige Truppe ist mit vier Deutschen und einer Französin sehr europäisch ausgewogen...


Auch wenn es nicht so aussieht - es ist bereits am Anfang sehr steil!



O.k. - das Stück geht noch...











Die Bank kam nach einer halben Stunde und sie rief mir zu: Setz dich...ruh dich aus..
Aber ich blieb standhaft und stapfte weiter!









In der Mitte sieht man die Lodge, in der man auch übernachten kann. Dahinter ist der Mount Taranaki im Nebel versunken...



Nach der Lodge wurde es abenteuerlich!


Die Kletterpartie begann...



...noch kann man in die Ferne schauen...



....



98, 99, 100.......583, 584, 585...3781, 3782, 3783..



Auf in den Nebel...



Oder soll ich lieber umkehren? Da scheint die Sonne!!!



HIER nicht!




Hahaha - so wie ich aussehe, habe ich mich auch gefühlt!!! Und ich war noch lange nicht oben!!
Zu dem Zeitpunkt hatte ich den Weg ein wenig verfehlt und da ich die drei anderen habe ziehen lassen, war ich recht allein. Ich orientierte mich wieder ein wenig zurück und sah irgendwann ein paar Gestalten unterhalb von mir. Und tatsächlich, das waren meine drei Mitstreiter (die vierte wollte ganz langsam gehen und war weit unter uns). Sie hatten Pause gemacht und ich bin wohl um sie herum gegangen, ohne dass wir einander gehört, geschweige denn gesehen haben. Wir beratschlagten, ob wir weiter gehen wollten, denn wir konnten nur sehr schlecht oder gar nicht den nächsten Wegweiser sehen - und das war hier nötig. Wir beschlossen trotz allem - ich mit einem ungutem Gefühl - weiterzugehen, aber zusammenzubleiben.



Nach der kleinen Regenerationspause konnt ich auch wieder lachen!!
:-)






DAS war unser Weg!!



Auch das Schneefeld lag zunächst im Nebel - aber nun waren wir fast oben...



Da freut man sich doch gleich :-)







NUR noch da hinauf!




Jaaaaa, geschafft!!!















Diese  Truppe war ziemlich cool - zwei Franzosen, zwei Italiener. Als wir das Geröllfeld später wieder hinabstiegen, was nicht ganz ungefährlich war, da man ständig rutschte, rannten sie an uns vorbei! Zum Teil in kurzen Hosen! Auf dem Tongariro bin ich einmal ausgerutscht und hatte eine kurze Hose an. Dabei habe ich mir ziemliche Schrammen an der linken Wade zugezogen - die Narben sieht man jetzt noch!




Der Weg zurück war nicht schneller zu gehen oder leichter für die Muskeln ....



...aber man kam nicht so außer Atem wie beim Aufstieg...



Das Geröllfeld...



:-))))))



Eine Stunde Pause an der Lodge mit einem Mitstreiter mehr!



Auf dem Rückweg schauten wir immer wieder zu "unserem" Berg hoch...











Vielleicht bekommt man bei diesem Bild eine Ahnung, wie steil der Weg ist -meine Beine bekamen eine Ahnung, wie es ihnen die nächsten Tage gehen würde....







Um 17h, als wir unten wieder angekommen waren...



...war der Gipfel wolkenfrei.....

Montag, 11. Februar 2013

Wellington

 
Aloha? Ja, bin ich denn auf Hawai'i?
Das heißt hier natürlich Kia ora!!

Wellington (Māori: Te Whanganui-ā-Tara) ist die Hauptstadt von Neuseeland und nach Auckland der zweitgrößte Ballungsraum des Landes. Sie hat 448.956 Einwohner und befindet sich an der Südspitze der neuseeländischen Nordinsel. Das Gebiet ist das politische und kulturelle Zentrum des Landes sowie Mittelpunkt der neuseeländischen Film- und Theaterindustrie. Der Rang als Kulturhauptstadt Neuseelands ist jedoch durch das in diesem Bereich aufstrebende Auckland bedroht. Bekanntheit erlangte Wellington für seine malerische Lage zwischen Naturhafen und grünen Hügellandschaften, in die abgestufte Vororte eingebettet sind, die oft aus kolonialen Villen bestehen.
Die Māori-Bezeichnung Te Whanganui-a-Tara bezieht sich auf den angrenzenden Wellington Harbour und bedeutet übersetzt „Der große Hafen des Tara“, während Pōneke nur die transkribierte Version von „Port Nick“, der früheren Bezeichnung für die Stadt ist. Dank ihrer Lage an einer Landspitze bietet die Stadt eine Angriffsfläche für starke Windströmungen, daher auch der Spitzname der Stadt: Windy Wellington, also „Windiges Wellington“.
Die früheste Bezeichnung für die Gegend um den heutigen Ballungsraum ist „Te Upoko o Te Ika a Maui“ oder „Der Kopf von Mauis Fisch“. Der Begriff ist auf die fischähnliche Form der neuseeländischen Nordinsel zurückzuführen. Dieses Gebiet war von jeher etwas Besonderes, da der „Kopf eines Fisches“ nach den Bräuchen der Māori mehr wert ist als der Rest. Neuzeitliche archäologische Funde datieren die Ankunft der ersten Ureinwohner auf etwa 1350. Damit bildet die Region um Wellington neben der Far-North-Gegend das erste Siedlungsgebiet des Landes.
Nach der Mythologie der Māori wurde dem Helden Māui die Ehre zuteil, einen großen Fisch zu fangen, der heute die neuseeländische Nordinsel bildet, während sein Kanu die Südinsel darstellt.
 

 Ich war zweimal in Wellington - das erste Mal im Dezember mit Razi und das zweite Mal jetzt auf meiner Rückreise Richtung Auckland. Im Dezember fand die Premiere von dem "Hobbit" statt....


 
 ...man sieht so einiges aus dem Film...


 ...jaaa, Gandalf ganz groß!


 
Jepp - ich musste mit den "Trolls" kämpfen...



 nachher gaben wir uns "High Five" :-)



 
 Ein Weihnachtsbaum aus Lichtern...



...sah abends besonders schön aus.



 
Die Badebuchten....


 ...fußläufig vom Hostel erreichbar...
Aber: Die Sonne ist in Neuseeland extrem gefährlich! Das Ozonloch ist direkt über "uns" und ohne hohen Sonnenschutz, Mütze und Hut sollte man nicht zu lange in der Sonne bleiben - man sagt, etwa 10min!!!


Wellington im Januar:


 Das Boot erregte meine Aufmerksamkeit...


...denn ich ahnte leckeren Fisch...



...und jepp, diese Jungs  boten ihren frischen Fang immer sonntags an und JETZT war Sonntag...
Ich kaufte 1Kilo Thunfisch für umgerechnet 9€! So gab es am ersten Abend Thunfischsteak und am zweiten Sushi - sehr lecker!


 Nein, das ist kein Thunfisch, sondern ein Kingfish - also der Kopf eines solchen...



 Sehr schöne Häuser....

 



Der Sonnenuntergang vom Hausberg mit Blick auf Wellington...


 ...und interessanten Viechern, die sich auf meinem Finger wohlfühlten...






 Also, Süden und Norden sind - was den Lauf der Sonne...


 und die Darstellung des Mondes angeht - andersherum.
Im Osten geht die Sonne auf (das bleibt..)
im Norden nimmt sie ihren Lauf!!!
im Westen wird sie untergehen,,
im Süden - na ihr wisst schon...



Überall wird dem Farn gehuldigt...



...


"Fern Tree"


 



















Jaaa, Rugby ist sehr wichtig! Nicht die erste Huldigung in Form einer Skulptur, die ich sehe! Haben wir unsere "Fußballgötter" auch in Bronze gegossen?



Die neuseeländische Rugby-Union-Nationalmannschaft der Männer vertritt Neuseeland auf internationaler Ebene in der Sportart Rugby Union. Sie ist weitaus bekannter unter ihrem Spitznamen All Blacks, weil die Spieler ganz in Schwarz gekleidet sind



 Ohne Worte :-)!!!
























:-) :-) :-)
Die Schotten sind auch überall...









Das "Cable Car"
Das Wellington Cable Car ist eine meterspurige Standseilbahn in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands. Die 628 Meter lange Strecke mit einer Steigung von 20 Prozent verläuft zwischen Lambton Quay, der Hauptgeschäftsstraße der Stadt, und dem Vorort Kelburn. Pro Jahr nutzen knapp unter eine Million Fahrgäste das Wellington Cable Car. Das Cable Car ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Metropole.





Im Botanischen Garten sieht man natürlich den Farn....



...und viele beeindruckende Bäume...















Im Rosengarten findet man natürlich...



...jepp! Rosen!





Da Wellington die Hauptstadt von Neuseeland ist, befindet sich auch der Regierungssitz dort. Das Parlament ist öffentlich zugänglich und somit kann man als Besucher sich einen kleinen Eindruck von der Regierung in Neuseeland machen. Vielleicht trifft man ja sogar auf einen der neuseeländischen Politiker.











Old Saint Paul’s ist eine ehemalige Kathedrale und ihr Bau begann 1855.
Endlich mal ein "altes" Gebäude!



Unglaublich beeindruckende Kirche!



Noch ein paar Impressionen der Stadt!





:-)
Jede Tag eine gute Tat!








Wellington im Sonnenuntergang...









Gute Nacht!